Skip to content

Mein Therapeut hat mir das Leben gerettet!

…sagt niemand anderes, als Charlotte Roche, Moderatorin und Autorin des Bestsellers „Feuchtgebiete“. (Quelle: U.a. Spiegel online, Welt online).

Die 33jährige Autorin leidet an einer Essstörung und ist Alkoholikerin. In einem Interview äußerte Roche, daß ihre Therapeutin ihr bereits mehrfach das Leben gerettet hat.

Sicher, Charlotte Roche ist vielleicht soetwas wie ein Star, nagt nicht am Hungertuch und kann sich deshalb sicherlich einen Therapeuten „leisten“.

Nicht jeder ist Bestseller Autor, Moderator, Schauspieler oder sonstwie gearteter Besserverdiener. Wenn Therapeuten aber „Leben retten“ können, sollte die Frage dann nicht anders lauten:

„Kann ich es mir leisten, keinen Therapeuten zu haben?“

Viele Patienten (vor allem Versicherte der öffentlichen Krankenkassen) klagen über lange Wartezeiten, bis sie eine Therapie beginnen können – da die Therapeuten einfach vollkommen überlaufen sind.
Nun, hier sollte jeder Patient überlegen, wie lange er zu warten bereit ist. Betroffene berichten, daß Wartezeiten von bis zu 1 Jahr keine Seltenheit sind.

Viele potentielle Patienten warten. Leider gibt es keine Statistiken, die die Suizidhäufigkeit der „Wartenden“ auswerten.

Was der Mensch sich selbst wert ist, muss subjektiv und jeder für sich selbst entscheiden.

Interessanterweise sind vielen Menschen Urlaube, Autos und regelmäßige Restaurantbesuche wichtiger, als der Gang zu einem Therapeuten – auf eigene Rechnung, ganz ohne Verordnung und Rezept.

Therapeuten können Leben retten – vielleicht sollte man einfach 1x monatlich auf den Gang zum Lieblingsitaliener verzichten?

Gut angelegte drei Pfund Sterling…

Der Engländer Mo Park hat für 3 Pfund (etwa 3,30 Euro) eine Filmrolle bei einem Onlineauktionshaus ersteigert.
Dies dürfte wohl die lohnenste Investition in Mo Parks Leben sein, denn auf der Filmrolle befindet sich ein bisher unbekannter Film von Charlie Chaplin…
Wenn es Neuigkeiten zum genauen Wert dieses Films gibt, halte ich Euch auf dem Laufenden! Sensationell ist es aber schon jetzt!

Stefan Müller

Quelle: Homepage der ARD

Minecraft – erschaffe (d)eine eigene Welt…

Lange Zeit sah es für mich so aus, als ob das Internet auf dem besten Weg ist sich selbst abzuschaffen. Mit einigen wenigen Ausnahmen gab es mehrheitlich nur noch Dienste für die man bezahlen muss und relativ wenig Gegenwert bekommt. Wirkliche Innovationen? Fehlanzeige!

Das zu Beginn sehr gehypte „Second Life“ versprach soetwas wie einen für jeden zugänglichen „Cyberspace“ mit Avataren, Städten und viel kreativen Freiraum.
Aber kennst Du noch irgendwen, der in „Second Life“ unterwegs ist? Richtig, ich auch nicht. Viele User traf die Einsicht dann doch zu hart, daß es wieder „nur“ ums Geld geht – auch wenn es hier aus den Linden Dollars bestand (die man gegen sein reales Geld tauschen musste). Ohne Moos nix Kreativität – das verärgerte einige User sehr.

Seit einiger Zeit arbeitet nun ein Team rund um Markus Persson an dem Spiel „Minecraft“. Die Vollversion soll im November 2011 in den Handel kommen und für 20 Euro erhältlich sein – und dann soll der Kreativität keine Grenzen gesetzt werden.

Das Spielprinzip ist relativ einfach zu erklären – es gibt keines. Es geht schlicht und einfach um Kreativität.

Der User steuert eine Art „Avatar“ und kann dreidimensionale Würfel zerstören und erschaffen um daraus absolut komplexe Gebilde, bis hin zu ganzen Städten und Dungeons zu erschaffen.

Momentan gibt es bereits viele User die Minecraft mittels Testversionen spielen. So ist bereits ein Teil des Nintendo Klassikers „Zelda“ spielbar nachgebildet worden.

„Minecraft“ stellt für mich einen echten Lichtblick dar. Der Spieler wird zum Creator und kann seine eigene Welt kreieren – ohne dabei zur Melkkuh eines Konzerns gemacht zu werden.

Ich werde mir dieses „Spiel“ im November definitiv zulegen und wünsche diesem ambitionierten Projekt alles erdenklich Gute! (Mann kann das Spiel dieses Jahr auch wunderbar zu Weihnachten verschenken;-))

Wenn Du doch eine kurze Definition für das Spielprinzip haben willst – stell es Dir wie eine Art virtuelles Lego vor!

Stefan Müller

Vom Obdachlosen zum Millionär

Ein Obdachloser, der sein ganzes Hab und Gut in einem Einkaufswagen gesammelt hat. Dieses Bild haben wir wohl alle schon mehr als einmal in einem Film gesehen.
Nun ist genau so einem Menschen etwas passiert, was man eher in den Bereich der Märchen einordnen würde.

Der Obdachlose lebt in Salt Lake City in einem Park. Eines Tages bekam der Obachlose Besuch in „seinem“ Park.

Ein Privatdetektiv steht vor ihm und überbringt ihm die traurige Nachricht, daß sein Bruder im letzten Jahr verstorben ist. Aber es gibt noch eine zweite Nachricht – der Obdachlose erbt das gesamte Vermögen des Bruders.

Der Obachlose ist geschockt.

Um wieviel Geld es sich genau handelt, ist bisher unbekannt. Ich hoffe das der Obdachlose diese Chance nutzt.

Was wir daraus lernen können: Niemals, wirklich niemals, AUFGEBEN!

Stefan Müller

Quelle: Sat1 Videotext, Welt online u.a.

Ende des (online) Volkscoaching Projekts

Vom 15.5. – 15.6.2011 habe ich mein Onlinecoaching umsonst angeboten – sozusagen als „Volkscoaching“.

Diese Aktion hat sehr viel Resonanz ausgelöst und zu vielen interessanten Kontakten geführt – damit hätte ich nicht gerechnet!

Vielen Dank für die große Beteiligung an dieser Aktion! Ohne das „Mitmachen“ hätte die Aktion nicht funktioniert.

Worüber ich mich besonders gefreut habe, waren die „Erstklienten“, die bisher noch niemals gecoacht worden sind – das bedeutet ja, daß durchaus Bedarf an dieser Form der Beratung besteht.

Auch wenn die Gratis-Aktion heute endet: Die bereits begonnenen Coaching Prozesse werden selbstverständlich kostenfrei bis zu einem zumindest „vorläufigen“ Ende geführt – denn sonst wäre die investierte Zeit ja umsonst gewesen!

Ihr

Stefan Müller

Sucker Punch

Glaubst Du an Zufall? Ich glaube an eine Ordnung, in der Zufall nur die Bedeutung hat, daß jemanden etwas „zufällt“ – das passiert in meinen Augen aber nicht „zufällig“ – sondern gesetzmäßig.
Am Samstag gab es wieder einen solchen Zufall.

Wir waren seit längerer Zeit nicht mehr im Kino. Das Kinoprogramm ist im Moment nicht ganz so ergiebig und deshalb freuten wir uns, daß es im Kinopolis Godesberg eine „kostenreduzierte“ Vorstellung in einem der kleineren Kinos gab. Der Film der gezeigt wurde, hieß „Sucker Punch“.
Ich hatte von dem Film gehört. Es solle ein ungewöhnlicher Film sein, der teilweise eher an ein Videospiel erinnern würde. Irgendwo anders verglich jemand den Film mit „Matrix“.
Dann hatte ich den Film aus den Augen verloren und mit mir auch das Massenpublikum – ich glaube, der Film war jetzt nicht der größte Kassererfolg. Also alles Gründe (für 2,50 Euro) dem Film doch noch auf der großen Leinwand eine Chance zu geben.

Die Mutter von zwei Mädchen stirbt und vererbt ihren Töchtern ein vermutlich nicht unerhebliches Vermögen. Dies gefällt dem Stiefvater der Mädchen überhaupt nicht.
An einem verregneten Tag möchte er nun seine Wut an den Mädchen abreagieren. Das ältere der beiden Mädchen möchte ihre Schwester verteidigen, erschießt diese aber versehentlich und wird von ihrem Stiefvater in eine abgelegene Psychiatrie abgeschoben.
In der Psychiatrie bleiben dem Mädchen noch 5 Tage, dann soll eine Lobotomie durchgeführt (operativer Eingriff am Gehirn) werden, der jede Erinnerung an die Umstände zum Schweigen bringen, die zum Tod der Schwester geführt haben und die dem Vater somit das Vermögen seiner Frau sichert.

Ab hier entspinnt sich eine wirklich wahnwitzige Story, die ich hier nicht skizzieren kann – denn der Film basiert gerade auf dieser aberwitzigen Tour durch Elemente aus dem Film Noir, Steam Punk und ja… „besonderem Film“ und den überraschenden Wendungen. Ein „spoilen“ wäre einfach zu schade, würde den Film sogar kaputtmachen. Deshalb werde ich nicht verraten, was genau passiert.

Während „Sucker Punch“ musste ich mich wirklich mehrmals fragen, ob ich den Film wirklich gut finden soll.
Und ehrlich gesagt: Ich kann keine rationale Antwort darauf geben. Es wird gut geschauspielert, die Regie stimmt, die Effekte und die Musik. Aber handelt es sich klassich um „einen guten Film“?

Als ich aus dem Kinosessel aufgestanden bin, fühlte ich mich extrem gut. Und da liegt für mich der Knackpunkt. „Sucker Punch“ richtet sich nicht an den Kopf, sondern spricht den Zuschauer gefühlsmäßig an.

Etwas sehr schwüsltig formuliert: „Sucker Punch“ ist ein Film für das Herz des Zuschauers, nicht für den Kopf. Vieleicht ist das der Grund für das Ausbleiben des großen kommerziellen Erfolges.

Die Grundaussage des Films jedoch kann ich verraten: Nur Du hast die Macht dich selbst zu retten.

Und damit schließt sich der Kreis zu dem anfangs erwähnten Radioredakteur und warum dieser Film hier auf diesem Blog rezensiert wird – er appeliert an die Selbstverantwortung eines jeden Menschen!

Stefan Müller

Sich selbst neu erfinden

1932 erfand der Tischlermeister Ole Kirk Christiansen ein Holzspielzeug und gründete eine Firma.

1949 ersetzen Kunststoffsteine das Ursprungsmaterial Holz. Der Legostein war geboren.

In den frühen 2000er Jahren jedoch schrieb das ehemalige Erfolgsunternehmen LEGO dicke rote Zahlen. Der anfänglich boomende Markt mit der Herstellung von Modellen und Figuren zu Filmen wie z.B. Star Wars oder auch Harry Potter brach plötzlich zusammen.

Und dann erfand sich LEGO (wiedereinmal) neu und schaffte es Weihnachten 2005 mit seiner Bionicle Produktreihe in die Top 5 der Weihnachtsgeschenke in den USA zu kommen – wohlgemerkt mit einem klassischen Spielzeug und nicht mit einem Videospiel!

Bionicle war eine LEGO Eigenproduktion und keine Lizenzveröffentlichung. Thematisch orientierte sich die Spielzeugreihe an großen Kampfrobotern, die in den damals (und heute) populären japanischen Animes und durch die „Marke“ Battletech (Computerspiele, Rollenspiele und Bücher) agierten und … traf damit den Nerv der Zeit.
Neben den „Bionicle“ Modellen erschienen dann auch Videospiele, Bücher und auch einige Filme.

Und nun lade ich Dich einmal zu einem Experiment ein: Warum gehst Du nicht einmal in das nächste Geschäft das Spielzeug anbietet. Schau Dir bitte das Sortiment an und denke zuerst 10, dann 20 Jahre zurück.
Vielleicht wird Dir auffallen, daß das Sortiment (bzw. die Spielzeugabteilung) deutlich kleiner geworden ist und einige Marken vollkommen verschwunden sind. Ich garantiere Dir aber, daß es ein relativ großes LEGO Sortiment geben wird. Probiere ruhig weitere Geschäfte aus!

Ende der 80iger brach endgültig das Zeitalter der Videospiele an und damit zeitgleich der Niedergang der „klassischen“ Spielzeugindustrie. Dabei bewies LEGO aber immer eine gehörige Portion Kreativität.

Anders als andere Unternehmen ergab sich LEGO nicht seinem Schicksal, sondern stieg auch in den Videospiele Markt ein. Ein aktuelles Beispiel? Diese Tage ist wieder ein aktuelles LEGO Spiel erschienen: „LEGO Pirates of the Carribean“. Selbstverständlich erscheint es auch für Nintendos aktuellen 3D Handheld „Nintendo 3DS“ …

Ich bin mir sicher, daß es auch in 20 Jahren noch Spielzeug geben wird. Egal wie dieses Spielzeug aussehen wird – zumindest ein großer Prozentteil davon wird von LEGO sein!

LEGO ist für mich eine echte Erfolgsgeschichte, von der man sehr viel lernen kann.

Das Unternehmen hat seine Produkte (und damit sich selbst) mehrfach neu erfunden, ist sich dabei aber immer treugeblieben.
Die Güte spricht (mittlerweile wieder) eine deutliche Sprache: Wo LEGO draufsteht ist absolute Spitzenqualität drin.
Anstelle sich dem Zeitgeist geschlagen zu geben, wurde LEGO noch smarter und ist jetzt auch mit Produkten erfolgreich, die gleichzeitig den Erfolg seiner Kunststoffmodelle sichert (Videospiele, Filme, Bücher).

Ausserdem ist LEGO definitiv zu einer festen Marke geworden, die ältere und jüngere Fans gleichermaßen begeistert.

Stefan Müller, Coach und Heilpraktiker für Psychotherapie

Abschied nach 25 (!) Jahren!

Sexueller Missbrauch im Alter von 9 Jahren – durch den eigenen Onkel.

Schwanger mit 14, verliert das Kind bei der Geburt.

Trotz schwieriger Kindheit Studium der Schauspielerei, danach Arbeit als Moderatorin.

Mit 57 ist sie die mit einem Vermögen von etwa 2,5 Milliarden ist sie die reichste Afro-Amerikanerin.

Dieser Werdegang kann wohl mit keinem anderen Begriff als „steiler Karriere“ beschrieben werden.

Wir sprechen von Oprah Winfrey, die Moderatorin der „Oprah Winfrey Show“.

Nach 25 Jahren hört Oprah Winfrey mit Ihrer Show auf, ein Mediengigant verlässt (vorrübergehend?) die Spielfläche.

Neben dem außerordentlichen Erfolg ist bei Oprah Winfrey aber noch etwas anderes bemerkenswert. Die Moderatorin widmete jede ihrer Sendungen einem einzigen Ziel: Die Welt ein Stück besser zu machen. Immer wieder erinnerte sie die Menschen an ihre Selbstverantwortung.

Oprah Winfrey – ein Vorbild!

Stefan Müller, Heilpraktiker für Psychotherapie

Der Tod am Ende des Tages …

Gestern haben wir über den „Kuss des Todesengels“ nachgedacht. Heute möchte ich aus diesem Thema eine ganz praktische Übung ableiten.

Wie lebt der „normale“ Mensch? Aufstehen, arbeiten und dann ist der Tag irgendwann vorbei und wir schlafen in unserem Bett ein. Dazwischen passieren Dinge, mit denen wir mehr oder weniger einverstanden sind. Manche von diesen Dingen (mein Chef, dieser ARSCH! ; andere Autofahrer; eintönige Arbeit) vermiesen uns den Alltag schon ganz schön.

Was aber, wenn wir heute Abend nicht „einschlafen“, sondern gar sterben würden? Wie würdest Du dann an diesen Tag herangehen?
Es wäre das letzte Mal, daß dich dein Chef gängeln kann, die anderen Autofahrer Dir im Weg rumstehen und auch die ungeliebte Arbeit würdest Du heute zum letzten Mal machen. Wie fühlst sich das für Dich an? Wie wichtig wären diese Sachen dann überhaupt noch?

Heute Abend stirbst Du!

Verändert diese Erkenntnis etwas? Wie würdest Du jetzt leben? Jeder Moment, den Du unbewusst lebst, ist für immer verloren.

Denk einmal darüber nach und … LEBE!

Der Kuss des Todesengels

Zuletzt habe ich das Buch „Die vier Versprechen“ von Don Miguel Ruiz gelesen – ein wirklich lohnendes Buch über den Weg der Tolteken. An vielen Stellen fühlte ich mich an Paulo Coleho`s „Handbuch des Kriegers des Lichts“ erinnert.

Gegen Ende kommt Ruiz dann auch auf die besondere Rolle des Todes, oder des „Todesengels“ zu sprechen. Der Begriff „Todesengel“ hat in unserer Kultur eine sehr negative Bedeutung. Ich musste an Krankenschwestern denken, die ihren Patienten (gegen deren Willen) eine tödliche Injektion verabreichen. Doch Miguel Ruiz meint nicht diese Art von „Todesengel“.

In unserer Kultur ist das Thema Tod ein Tabu. Wir leben alle unendlich lange und krank werden wir auch nicht. Wann hast Du das letzte Mal über das Thema nachgedacht?

Gevatter Tod hat auch den Namen „der große Gleichmacher“ – das wussten die Menschen vor der Industriealisierung, heute haben wir es nahezu vergessen.

Was hat es nun mit dem Begriff des „Todesengels“ auf sich? Eigentlich ist das doch ein Widerspruch? Wie passen die Begriffe Tod und Engel zusammen?

Von einer ganz radikalen Perspektive aus betrachtet, kann man sagen, daß der Tod auch ein großer Sinnstifter ist. Gerade weil wir Menschen nicht unendlich viel Zeit zur Verfügung haben, wird das Leben wertvoll – denn der Moment kommt nicht wieder, er ist unwiederbringlich verloren.

An diesem Punkt kommt das Thema „Achtsamkeit“ ins Spiel. Wenn man unter der Prämisse der Vergänglichkeit sein Leben betrachtet, dann gibt es weder gute, noch schlechte Erfahrungen – es gibt dann nur Erfahrungen. Das bewusste Erleben dieser Erfahrungen nun ist Achtsamkeit. Achtsamkeit führt zur Bewusstheit und ein bewusst gelebtes Leben ist ein gelungenes Leben, im Gegensatz zum unbewussten Leben der Massen.

Deshalb ist der Tod auch ein Engel, also ein Todesengel. Der Tod beendet unser Leben, gibt ihm aber gleichsam auch Bedeutung, so das wir es schätzen können!

Auch Carlos Castanenda lässt seinen „Don Juan“ vom Tod erzähen. Der alte Meister geht niemals „ohne den Tod“ an seiner Seite aus dem Haus – vergisst also niemals, daß er eines Tages sterben wird.

Wann hast Du dich das letzte Mal über den „Depp“ geärgert, der Dir die Vorfahrt genommen hat? Hoffentlich hast Du es ganz bewusst getan! Aber welchen Wert gibst Du dieser Erfahrung? Ist sie nicht völlig unwichtig?

Wenn Du gerade ein Problem hast, kann dir der Kuss des Todesengels ein machtvolles Werkzeug sein. Stell Dir bitte vor, Du wärest am Ende Deines Lebens angekommen und liegst auf Deinem Sterbebett. Es werden nur noch wenige Minuten vergehen, bis Du deinen letzten Atemzug aushauchst.
Wirst Du in diesem Moment an das Problem denken, daß Dir gerade soviel Sorgen bereitet? Oder wird das Problem bereits vollständig in Vergessenheit geraten sein?

Hat sich Deine Einstellung zu dem Problem nun verändert?

Stefan Müller, Heilpraktiker für Psychotherapie